{"id":3381,"date":"2021-01-13T14:35:09","date_gmt":"2021-01-13T13:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.reiser-st.com\/?p=3381"},"modified":"2021-01-13T14:35:09","modified_gmt":"2021-01-13T13:35:09","slug":"erfahrungsbericht-abschlussarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.reiser-insight.com\/index.php\/2021\/01\/13\/erfahrungsbericht-abschlussarbeit\/","title":{"rendered":"Erfahrungsbericht Abschlussarbeit"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Jonas hat seine Abschlussarbeit paralell zu seiner T\u00e4tigkeit als Projektleiter bei uns verfasst. <br>Nachfolgend k\u00f6nnen Sie seine Eindr\u00fccke und Erfahrungen, die er w\u00e4hrenddessen gesammelt hat, nachlesen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Du bist Dir unsicher, wo und \u00fcber was Du Deine Abschlussarbeit schreiben m\u00f6chtest? Die Suche nach einem passenden Unternehmen gestaltet sich schwierig? Eine M\u00f6glichkeit w\u00e4re die Bewerbung bei Reiser Simulation &amp; Training.<br>Doch was erwartet Dich dort?<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Name ist Jonas, ich bin 26 Jahre alt und arbeite seit 2013 bei der Firma Reiser. Von April bis August 2020 habe ich hier neben meinem Job als Projektleiter auch meine Masterarbeit geschrieben. Nun m\u00f6chte ich Euch einen kurzen Einblick in den Ablauf, die Vorteile, aber auch die Herausforderungen gew\u00e4hren, wie ich sie hier in Bezug auf meine Abschlussarbeit erlebt habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ehrlich, pers\u00f6nlich und unzensiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles fing damit an, dass ich auf unseren Betriebsleiter zuging und ihm ank\u00fcndigte, dass bald meine Masterarbeit anstehe. Daraufhin wollte er sich etwas Zeit nehmen, um m\u00f6gliche Themen zu erarbeiten. Rund zwei Wochen sp\u00e4ter erhielt ich dann von ihm eine Auflistung von vier Themen, aus denen ich w\u00e4hlen konnte. Fand ich alle Themen spannend? Nein. Aber das gute war, dass ich mir selbst eines davon aussuchen durfte. Mit einem konnte ich mich gut identifizieren. Also entschied ich mich f\u00fcr die \u201eErstellung eines Konzeptes f\u00fcr die Implementierung eines Innovationsmanagements bei einem mittelst\u00e4ndischen Unternehmen.\u201c So weit, so gut! Das Thema war fixiert. Daraufhin ging ich mit diesem Thema auf Professorensuche. Da Innovationsmanagement in aller Munde liegt, war das nicht allzu schwer. Voila. Ich hatte also ein Thema, einen betreuenden Professor der Hochschule und einen Betreuer innerhalb des Unternehmens.<\/p>\n\n\n\n<p>Die fachliche Betreuung der Masterarbeit im Unternehmen \u00fcbernahm der Betriebsleiter selbst. Im ersten Abstimmungstermin haben wir gemeinsam versucht, das Thema einzugrenzen und einen roten Faden zu entwickeln. Inhaltlich wurde ich vom Leiter der Elektronikentwicklung unterst\u00fctzt, der sich dem Thema des Innovationsmanagements auch annehmen wollte. Summa summarum viele Ansprechpartner, aber noch wenig Plan. Ich habe mir eine m\u00f6gliche Struktur meiner Abschlussarbeit \u00fcberlegt und angefangen, erste Inhalte aus der Literatur zusammenzusuchen. Durch das Schreiben selbst hat sich die Struktur st\u00e4ndig ver\u00e4ndert und angepasst. Immer wenn ich mit einem Kapitel oder Abschnitt vorerst zufrieden war, bin ich an unseren Betriebsleiter herangetreten und habe ihn gebeten, es sich doch zu Gem\u00fcte zu f\u00fchren. Das Ergebnis? Von vernichtend \u00fcber kritisch bis hin zu \u201eersatzlos gestrichen\u201c war alles dabei. Ab und an gab es dann auch mal ein vorsichtiges Lob, wobei mich die Kritik deutlich weiter gebracht hat, als die netten Worte. Unter dem Strich nahm der Theorieteil also langsam Gestalt an.<\/p>\n\n\n\n<p>Das erste Problem war jedoch, dass das Unternehmen den Fokus auf den praktischen Teil legte, wobei ich noch in der theoretischen Erarbeitung festhing. Also begann ich an zwei Fronten gleichzeitig zu arbeiten. Daheim, am Abend, habe ich mich mit der Theorie vertraut gemacht, wohingegen ich im B\u00fcro bereits praxisorientierte Inhalte mit dem Entwicklungsleiter Elektronik erarbeitete. Mit \u00dcbereifer haben wir Inhalte diskutiert und Prozesse aufgemalt. Die Ergebnisse waren dann nicht immer gleich zielf\u00fchrend, aber Spa\u00df hat es \u2013 entgegen meiner ersten Erwartung \u2013 definitiv gemacht. Eine Tatsache, mit der man sich jedoch anfreunden muss, ist es, dass F\u00fchrungskr\u00e4fte unter Tags meist sehr besch\u00e4ftigt sind. Abstimmungen, Meetings oder auch Arbeitskreise waren deshalb meist ab<br>17 Uhr, oder freitags auch mal ab 15 Uhr angesetzt. Daf\u00fcr hatte man es im Anschluss dann nicht mehr eilig.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich dann inhaltlich endlich gut vorankam, machte mir die Formatierung etwas zu schaffen. Auch hier waren jedoch wieder mehr Ansprechpartner zur Hand, als ich ben\u00f6tigt h\u00e4tte. Die technische Redaktion gab mir Tipps und Hilfestellung, wie ich meine Arbeit ins richtige Format bringen kann. Und das sogar unter Tags! Auch diese H\u00fcrde war also genommen, und das ohne gro\u00dfe Probleme.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Zwischenst\u00e4nde habe ich relativ regelm\u00e4\u00dfig an meinen Professor und unseren Betriebsleiter &nbsp;zur Kontrolle verschickt. Alle zwei Wochen an unseren Betriebsleiter und einmal im Monat an meinen betreuenden Professor. Der Prof. hatte den Fokus dabei eher auf der Struktur und den Formalien der Abschlussarbeit, w\u00e4hrend der Betriebsleiter des Unternehmens sich mehr f\u00fcr die tats\u00e4chlich erarbeiteten Inhalte interessierte. Eine gute Balance.<\/p>\n\n\n\n<p>Meist hat es rund eine Woche gedauert, bis ich eine kommentierte Version meiner Arbeit wieder zur\u00fcckerhalten habe. Wenn es mir mal wichtig war, da ich festhing, konnte ich das ansprechen und den Korrekturzyklus somit deutlich beschleunigen. Zeitlich haben sich f\u00fcr mich deshalb keinerlei Probleme ergeben. Das Problem war eher, dass ich mich selbst aufraffen musste, neuen Inhalt zu generieren. Aber das geht denke ich den meisten so.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen Ende meiner Masterarbeit habe ich bereits begonnen, die Gesch\u00e4ftsleitung miteinzubeziehen, da ich f\u00fcr gewisse Inhalte ihren Input, aber auch ihre Freigabe ben\u00f6tigte. Eine Audienz bei allen drei Teilen der Gesch\u00e4ftsleitung zu erhalten ist nicht leicht, jedoch m\u00f6glich! Als ich sie dann alle an einem Tisch hatte, wurde schlie\u00dflich interessiert, konstruktiv, aber auch kritisch diskutiert. Und das sogar ziemlich lange. Letztendlich konnte ich sie jedoch von meinem erarbeiteten Konzept \u00fcberzeugen und habe alle Infos erhalten, die ich brauchte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Finalisierung stand somit nichts mehr im Wege. Die finale Korrekturlesung nahm dann noch einmal ca. zwei Wochen in Anspruch. Danach war es geschafft. Meine Masterarbeit war abgegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein pers\u00f6nlicher Erfolg im Anschluss war noch, dass das Konzept nahezu vollumf\u00e4nglich freigegen wurde und nun im Unternehmen implementiert wird. Meine Arbeit, meine M\u00fche und meine Zeit waren also nicht f\u00fcr die Tonne! Einigen von Euch mag das egal sein, mir aber war es sehr wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend kann ich sagen, dass es inhaltlich sehr spannend und interessant war, da ich von der gr\u00fcnen Wiese an starten konnte. Die Betreuung war sowohl fachlich, als auch inhaltlich sehr gut. Man muss sich jedoch im Klaren sein, dass viel Eigenst\u00e4ndigkeit gefordert wird und man Hilfe nur dann bekommt, wenn man sie wirklich braucht. Nur wer hier bereit ist viel zu geben, der wird auch viel erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00fcsste ich noch einmal eine Abschlussarbeit schreiben, k\u00f6nnte ich mir gut vorstellen, diese hier zu schreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr seid interessiert, w\u00fcrdet aber gerne noch mehr erfahren? Dann schreibt mir unter:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"mailto:Jonas.Goercke@reiser-st.com\">Jonas.Goercke@reiser-st.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Falls Ihr Euch direkt bewerben oder Fragen bez\u00fcglich der Rahmenbedingungen kl\u00e4ren wollt, wendet Euch gerne an unsere Personalreferentin Clarissa Detlefsen:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"mailto:Clarissa.Detlefsen@reiser-st.com\">Clarissa.Detlefsen@reiser-st.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht sehen wir uns ja bald an der Kaffeemaschine!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jonas hat seine Abschlussarbeit paralell zu seiner T\u00e4tigkeit als Projektleiter bei uns verfasst. 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